Dread Disease- unverzichtbare Absicherung

Der englischsprachige Begriff Dread Disease bedeutet übersetzt „gefürchtete Krankheit“. Damit sind vor allem besonders schwere, lebensbedrohliche Krankheiten wie z. B. Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt gemeint, die das Leben des Betroffenen stark verändern können.

Jedes Jahr erleiden in Deutschland ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall, ca. 300.000 Menschen einen Herzinfarkt und ca. 500.000 Menschen erkranken an Krebs. Hinzu kommen noch Personen mit Erkrankungen wie Parkinson oder Multipler Sklerose. Insgesamt erkranken in Deutschland jährlich über 1 Mio. Menschen schwer. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe eines Lebens Krebspatient zu werden, liegt für Männer bei 50,7 % und für Frauen bei 42,8 %.

Warum ist die Dread Disease Versicherung relativ unbekannt?
Die Dread Disease Versicherung gibt es erst seit 1983. In Ländern wie England, Südafrika oder Australien ist diese Form der Versicherung weit verbreitet. In Deutschland, wo die Berufsunfähigkeitsversicherung bekannter ist, ist dieser Versicherungsschutz erst seit 1993 zum Vertrieb zugelassen.

Für wen eignet sich die Dread Disease Versicherung?
Eine Dread Disease Police kann in jedem Alter und jeder Lebenssituation einen sinnvollen Versicherungsschutz darstellen. Das heißt, die Versicherung ist für Singles, Paare (mit und ohne Familienplanung) sowie Familien geeignet. Ebenso ist die Absicherung ideal für Selbstständige.

Gründe für den Abschluss einer Dread Disease Versicherung sind z. B.:

  • Abzahlen eines Hauskredits
  • Absicherung des Partners / der Familie
  • durch Krankheit notwendige Umbaumaßnahmen (Haus, Auto, etc)
  • Facharztbehandlung im Ausland

Welche schweren Erkrankungen sind versichert? (ErnstfallSchutz – Nürnberger Versicherung)
Versichert sind 50 schwere Erkrankungen. Eine genaue Auflistung aller Erkrankungen finden Sie in den Versicherungsbedingungen.

Unter anderem sind versichert:

  • Gut- und bösartige Tumore (Gutartiger Hirntumor, Invasiv wachsender Krebs)
  • Erkrankungen des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erkrankungen der inneren Organe außer des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems
  • Verletzungen, Amputation eines Armes oder Beines
  • Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe sowie Infektionen
  • Verlust von Fähigkeiten sowie Koma
  • Zusatzbaustein für Kinder und Jugendliche vor dem 18. Geburtstag (Schwerer Herzfehler, Mukoviszidose, Virale Enzephalitis, Vergiftung, Schwere Stoffwechselstörung, Hypoxischer Hirnschaden, Schweres kombiniertes Immundefektsyndrom, Neurofibromatose Typ 1)

Können Kinder mitversichert werden? ( ErnstfallSchutz – Nürnberger Versicherung)
Leibliche Kinder sind ab der Geburt automatisch mitversichert. Adoptierte Kinder sind ab der Adoption und Stiefkinder ab der Eheschließung/Eintragung der Lebenspartnerschaft und Aufnahme in den Haushalt der versicherten Person mitversichert (Wartezeit 6 Monate). Die Mitversicherung endet mit dem 18. Geburtstag des jeweiligen Kindes oder vorher mit Beendigung der Versicherung.

Die Leistung bei schwerer Erkrankung beträgt für jedes mitversicherte Kind 50 % der Versicherungssumme der versicherten Person, maximal 35.000 EUR. Die Todesfallleistung für jedes mitversicherte Kind beträgt 50 % der Todesfallsumme der versicherten Person, maximal 5.000 EUR.

Was sind die Unterschiede zwischen einer Dread Disease- und einer Berufsunfähigkeitsversicherung?
Der klassische Schutz, die eigene Arbeitskraft abzusichern, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese soll den gewohnten Lebensstandard des Versicherten erhalten und ersetzt das fehlende Einkommen bei Berufsunfähigkeit.

Bei einem Schlaganfall braucht man mehr als eine Rente!

Bei schweren Krankheitsfällen kommen zusätzliche Behandlungs-, Pflege- und Umbaukosten hinzu. Um hierfür im Ernstfall notwendige Mittel aufzubringen, empfiehlt sich eine zusätzliche Dread Disease Police.

Fazit:
Die Dread Disease Versicherung zahlt im Versicherungsfall die vereinbarte Versicherungssumme als einmalige Kapitalleistung aus. Das Geld steht dann zur freien Verfügung. Bei einer BU wird eine monatliche Rente gezahlt, wenn der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage sein sollte, seinen Beruf auszuüben.

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HJM Finanz- und Versicherungsmakler

Hans-Jürgen Müller – beruflicher Werdegang: Steuerfachgehilfe, Bilanzbuchhalter (IHK), Ausbildungslehrgang zum Steuerberater, Fachberater der Finanzdienstleistungen (IHK), Unternehmensberater. Seit 1988 tätig als Finanz- und Versicherungsmakler.

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